Hommage an einen vergessenen Mahler-Dirigenten der ersten Stunde
ARC-136/138 (3
CDs priced as 2)![]() |
Eugen
Szenkár
dirigiert
Gustav Mahler Symphonie Nr. 3 d-moll Kölner Rundfunk-Sinfonie-Orchester Diana Eustrati (Alt) aufgenommen 5. März 1951 Symphonie Nr. 4 G-dur Bonus-Tracks: Beethoven: Symphonie Nr. 5
c-moll op. 67 Interview mit Eugen Szenkár |
Mit den hier erstmals veröffentlichten
Aufnahmen erinnert archiphon an den ungarischen Dirigenten Eugen Szenkár (1891-1977), der -heute nahezu vergessen- schon
sehr früh zu den großen Mahler-Pionieren gehörte und später neben Bruno
Walter zum Ehrenmitglied der Internationalen Mahler-Gesellschaft ernannt wurde.
Szenkár’s schicksalvolles Leben war nach 1933 geprägt von politischer
Verfolgung und Emigration, was eine Weltkarriere verhinderte. „Erzmusikant“
und „Vollblutmusiker“ waren
Bezeichnungen, die häufig im Zusammenhang mit Szenkár gebraucht wurden,
- Eigenschaften, die ihn für Mahler – aber auch für das symphonische
Repertoire von Mozart bis Bartók - geradezu prädestinierten. Ergänzt wird
diese für
die Geschichte der Mahler-Rezeption
wichtige
Edition durch die Einspielung der 5. Symphonie Beethovens von 1928 (Szenkár's
einzige Schallplattenaufnahme der Schellackära) und ein Interview mit dem
Dirigenten aus dem Jahre 1950.